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Historie

Die Gesellschaft wurde am 13. Juli 1936 als „Handwerksbau Aktiengesellschaft Rhein-Mosel“ mit Sitz in Trier von Organisationen des Handwerks mit der Zielsetzung gegründet, die Bauwirtschaft des Handwerks zu fördern.

Drei Jahre nach ihrer Gründung zog die Gesellschaft nach Köln, womit sich auch der Firmenname in „Wohnungsgesellschaft des Rheinischen Handwerks AG“ änderte. In den Kriegsjahren wurde die Gesellschaft von Dortmund aus geführt.

In den ersten Jahren entwickelte die Gesellschaft eine rege Bautätigkeit in den Städten Euskirchen, Koblenz und Trier. Am Ende des Jahres 1939 waren immerhin 404 eigene Wohnungen vorhanden. Der Zweite Weltkrieg setzte jedoch der weiteren Entwicklung für knapp zehn Jahre ein vorläufiges Ende.

Nach der Währungsreform im Jahre 1948 lag der Schwerpunkt der Gesellschaft auf dem Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Immobilien.

Im Jahre 1950 wurde die Gesellschaft als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt. Nachdem das 2. WobauG in Kraft trat, begann eine rege Bautätigkeit im sozialen Wohnungsbau Bis zum Ende der 60er Jahre entstanden über 800 Wohneinheiten in den Städten Bonn, Koblenz und Köln.

Mitte der 70er Jahre errichtete die Gesellschaft 89 Eigentumswohnungen, die im Jahre 1978 als Wohnungen veräußert wurden. In den 80er Jahren konzentrierte sich die Gesellschaft auf die Bestandsverwaltung und die Veräußerung von Wohnungen und Eigenheimen.

Der Wegfall des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes zum 31. Dezember 1989 führte auch bei unserer Gesellschaft zum Ende der Gemeinnützigkeit. Zu diesem Zeitpunkt bewirtschaftete die Wohnungsgesellschaft 819 eigene Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten sowie 227 Garagen.

Die 90er Jahre waren von der Sanierung des Immobilienbestandes geprägt. Der Immobilienbesitz erhöhte sich bis zum Ende des Jahrzehnts auf rd. 840 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Ein Viertel des Wohnungsbestands wurde bis zum Jahr 2000 mit neuen Heizungsanlagen ausgerüstet. Jährlich konnten ca. 40 Wohnungen auf einen aktuellen Wohnstandard gebracht werden.

In den folgenden Jahren konzentrierte sich die Gesellschaft auf eine aktive Immobilienbewirtschaftung mit dem Ankauf und Verkauf von Immobilienbeständen, u.a. wurden im Jahre 2006 256 Wohnungen in Stadtrandlage (Bocklemünd/Mengenich) veräußert.

Durch Immobilienzukäufe im Innenstadtbereich von Köln wurde der Immobilienbestand auf aktuell 665 Wohn- und Gewerbeeinheiten angehoben.

Im Zuge der Umschichtung und Erneuerung des Immobilienbestandes konnte die Eigenkapitalquote auf über 40% erhöht werden. Die Gesellschaft befindet sich in einer wirtschaftlich soliden Verfassung und ist bereit für neue Immobilieninvestitionen.

 

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